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Schneckenkorn Schneckengift Risiken Probleme Gefahren

Schneckenkorn – Gefahren – Risiken – Probleme & Alternativen

Der Einsatz von Schneckenkorn ist der Standard im Kampf gegen Schnecken.

Doch aus vielerlei Gründen ist das Verstreuen von Schneckengiften problematisch.

Denn in der Regel hilft Schneckenkorn nur kurzfristig und hat langfristige unerwünschte Nebenwirkungen.

Was ist Schneckenkorn? Welche Wirkstoffe?

In Schneckenkorn finden sich vor allen drei verschiedene Wirkstoffe, die ganz unterschiedlich wirken.

Abhängig von den verwendeten Inhaltsstoffen entstehen spezielle Vor- und Nachteile beim Schneckenkorneinsatz.

giftig
Die Schneckengifte (Molluskizide): Metiocarb bzw. Metaldehyd können für Mensch und Tier tödlich sein. Bei Verdacht auf Vergiftung: Sofort einen Arzt kontaktieren!

Methiocarb

Dieses Schneckengift wurde 2014 verboten, weil es für Menschen und (Haus-) Tiere tödlich sein kann.

Also alte Bestände von Methiocarb sollte man fachgerecht entsorgen.

Metaldehyd

Auch dieses Mittel kann für Menschen und Tiere tödlich sein. Außerdem kann es das Grundwasser verseuchen. Dennoch ist es weiterhin zugelassen.

Nach Kontakt mit dem Gift schleimen die Schnecken langsam aus, da sie so versuchen den Giftstoff aus dem Körper auszuschwemmen.

Dann sterben sie am Wasserverlust. Wenn es regnet, können die Schnecken eine Vergiftung auch überleben.

Nachdem die Schnecken gestorben sind, liegen sie verstreut im Garten.

Dann müssen eingesammelt werden, damit sie durch ihren Verwesungsgeruch nicht noch weitere Schnecken anlocken.

Eisen(III)-Phosphat

Dieses Gift ist auf den ersten Blick harmloser und auch in der biologischen Landwirtschaft zugelassen.

Die Schnecken fressen die Giftkörner und durch das enthaltene Eisen, verschließt sich ihr Rachen bzw. Schlund.

Dann können sie keine Nahrung mehr aufnehmen und verhungern. Dies kann einige Tage dauern.

Gescheckte Weinbergschnecke
Auch die unter Naturschutz stehenden Weinbergschnecken sterben durch Schneckenkorn.

Sie ziehen sich dazu in ihre Verstecke zurück und sterben dort unbemerkt und langsam.

Es besteht hierbei die Gefahr, dass sie sich vor dem Ableben noch vermehren und ihre Eier ablegen.

Außerdem können die Schnecken nicht eingesammelt werden.

Dadurch entsteht ein Verwesungsgeruch im Garten, der wiederum neue Schnecken aus der Nachbarschaft anlockt.

Auch Eisen-III-Phosphat ist als Gefahrstoff nicht ungefährlich für den Menschen. Nach einem Hautkontakt, muss man sich die Hände mit viel Wasser waschen.

Außerdem darf der Stoff nicht in die Kanalisation, Oberflächengewässer oder das Grundwasser gelangen (Vgl.: Sicherheitsdatenblatt).

Doch es gibt noch viele weitere Probleme, die durch den Einsatz von Schneckenkorn entstehen.

Gefahren im Umgang mit Schneckenkorn

Schneckenkorn enthält Lockstoffe

Dies ist einer der wichtigsten Gründe von Schneckenkorn die Finger zu lassen. Denn es lockt alle Schnecken der Umgebung in den Garten, direkt auf die Beete und zu den bedrohten Pflanzen.

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Die Giftköder lösen sich mit der Zeit auf. Bei Nässe neigen sie zur Schimmelbildung.

Der Lockstoff der Körner, die nicht gefressen werden, versickert im Boden und lockt potentiell weitere Schnecken an.

Außerdem werden Schnecken durch den Geruch der durch das Gift getöteten Schnecken sehr stark angezogen. Denn Schnecken sind Kannibalen und fressen mit Vorliebe tote Artgenossen.

Darum lockt Schneckenkorn eventuell auch Schnecken aus den Nachbargärten in die Gemüse-, Blumen- und Kräuterbeete und manchmal sogar auch auf das schwer zugängliche Hochbeet.

Wenn das ursprüngliche Schneckenkorn schon nicht mehr da ist, sind es die toten Schnecken, die ihre Artgenossen zur “Beerdigung” rufen. Denn die Schnecken sterben oft erst einige Tage nach der Vergiftung zurückgezogen in ihren Verstecken.

Schnecken sollen Bier über mindestens 150m Entfernung hinweg riechen können, was auf eine sehr feine “Nase” hindeutet und auch in Bezug auf andere Lockstoffe gelten könnte. Allerdings fehlt es bislang an konkreter Forschung zu dieser Frage.

Möchte man hingegen sicher gehen, keine Schnecken aus der Umgebung in den Garten zu locken, sollte man bei der Schneckenbekämpfung auf Lockstoffe komplett verzichten.

Schneckenkorn ist giftig und eine Gefahr für Leib und Leben

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Schneckengift darf nicht unterschätzt werden.

Auch bei Schneckengiften handelt es sich oft um starke Gifte, die auch Haustiere töten können: Katzen, Hunde, Kaninchen etc.

Auch für Kleinkinder und Babys ist es sehr gefährlich. Selbst für Erwachsene kann es tödlich sein, schon einige Gramm des Wirkstoffes Metaldehyd reichen dafür aus. Es handelt sich also keinesfalls um für Menschen harmlose Gifte.

Es ist bereits zu Todesfällen von Katzen und Hunden gekommen, die eindeutig auf den Verzehr von Schneckenkorn zurückzuführen waren. Denn Hunden scheint es gut zu schmecken. Die tödliche Dosis für Hunde liegt bei nur rund einem Gramm Metaldehyd.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung müssen Babys, Kinder, Hunde und Katzen etc. daher sofort zum Arzt gebracht werden.

Auch bei Rindern und Pferden soll es bereits zu Vergiftungen gekommen sein.

Symptome sind unter anderem Atembeschwerden, Erbrechen, Koordinationsstörungen, Krämpfe und Fieber.

(http://toxcenter.org/stoff-infos/m/metaldehyd.pdf)

Auch nützliche Schnecken sterben durch Molluskizide

Schneckengifte töten alle Schnecken gleichermaßen. Es tötet nicht nur die gefräßigen rotbraunen Nacktschnecken (Spanische Wegschnecken) und schädliche Ackerschnecken.

Auch die vom Aussterben bedrohten und unter Naturschutz stehenden Weinbergschnecken sowie Tigerschnegel werden durch Schneckenkorn getötet.

Gehäuseschnecken und Schnegel sind Nützlinge, die in der Regel keine gesunden frischen Pflanzen fressen.

Da sie meistens abgestorbene und alte Pflanzen fressen, sind sie für Gemüsepflanzen relativ ungefährlich. Vielmehr sind sie Müllverwerter und tragen zur Humusbildung bei.

Sie vermehren sich auch nicht explosionsartig, wie es bei den Wegschnecken vorkommen kann.

Tigerschnegel ein Nützling als Jäger der Spanischen Wegschnecke
Auch nützliche Tigerschnegel sterben durch Schneckenkorn.

Außerdem sind zum Beispiel die gefleckten Weinbergschnecken ebenfalls ein natürliches Mittel zur Schneckenbekämpfung, da sie die Eier anderer Schnecken aufspüren und fressen. Denn Schnecken stehen untereinander im Wettstreit.

Einige Schnecken sind sogar Raubschnecken, wie zum Beispiel der Tigerschnegel. Er frisst nicht nur die Gelege anderer Schnecken, sondern jagt auch die ausgewachsenen Wegschnecken. Damit ist er ein wichtiger Verbündeter.

Doch leider fressen auch die Schnegel die Giftkörner und sterben daran.

Werden durch Schneckenkorn die Feinde der Spanischen Wegschnecken getötet, ist das ein herber Rückschlag.

Das heißt nämlich, wenn die Gelege schlüpfen, dass die noch kleinen Nacktschnecken weniger natürliche Feinde antreffen.

Dann können sie sich ungestört vermehren und zu einer Plage werden, die auch mit ständigem Gifteinsatz nur schwer einzudämmen ist.

Mehr über Infos hier: Nutz- und Schadschnecken im Garten.

Einsatz von Gift ist nicht nachhaltig und führt in eine Abhängigkeit

Ähnlich wie eine Zigarette kurze Entspannung bringt, scheint Schneckenkorn auch kurzzeitig zu wirken. Denn die Pflanzen, um die es gestreut wird, bleiben erst einmal verschont.

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Schneckenkorn ist teuer und nicht nachhaltig.

Doch das ist nicht von langer Dauer. Sind die Körner einmal verschwunden, sind auch die Schnecken wieder da. Das Gift muss Jahr für Jahr immer wieder gekauft und gestreut werden.

Schneckenkorn macht den Garten abhängig, da es regelmäßig nachgestreut werden muss.

Dadurch dass die natürlichen Feinde der Nacktschnecken ebenfalls getötet werden, kann sich keine natürliche Abwehr im Garten entwickeln. Neu einwandernde Schnecken treffen dann nur noch auf wenig Gegenwehr.

Außerdem werden – wie bereits in Punkt 1 beschrieben – durch die toten Schnecken und die im Boden verbliebenen Lockstoffe immer mehr Schnecken angelockt. Das kann dazu führen, dass man später sogar noch mehr Gift braucht als am Anfang.

Den Herstellern von Schneckenkorn nützt dies. An einer nachhaltigen Lösung haben sie wenig Interesse. Würde ihr Gift langfristig wirken, hätten sie bald keine Käufer mehr.

Die Einstellung eines natürlichen Gleichgewichts wird verhindert

Vielfach wird von der Verzweiflung berichtet, die bei Gartenliebhabern umgeht. Die Schnecken sind einfach nicht tot zu kriegen, ganz egal was man versucht. Der Kampf scheint aussichtslos. Die Schnecken scheinen stets den längeren Atem zu haben.

Schneckenkorn Schneckengift stört das natürliche Gleichgewicht und die verhindert Selbstregulierung der Natur
Die Einstellung eines biologischen Gleichgewichts wird verhindert.

Das liegt oft daran, dass mensch Schneckenkorn oder Bierfallen verwendet hat, um die Schneckenplage zu bekämpfen. Doch wie erläutert wurde das Problem dadurch nur kurzfristig gelöst und langfristig waren plötzlich noch mehr Schnecken da.

Ein Teufelskreis wurde in Gang gesetzt. Wer anderen eine Grube grub, fiel selbst hinein.

Das liegt ebenfalls daran, dass wie bereits beschrieben auch die Feinde der Schnecke ebenfalls getötet wurden. Andere Raubschnecken doch auch Igel und Kröten sind dem Gift zum Opfer gefallen oder verschmähen die Schnecken nun.

Ein natürliches Gleichgewicht, das sich überall in der Natur zwischen Jägern und Beute einstellt, kann nicht entstehen, wenn Gift eingesetzt wird.

Außerdem wird angenommen, dass Schnecken Reviertiere sind. Wenn also alle Schnecken auf einem Stück Erde plötzlich verschwinden, merken das die Schnecken aus der Umgebung.

Diese machen sich dann auf den Weg das unbesetzte Land in Besitz zu nehmen. Diese neuen Schnecken sind dann vielfach die besonders unerwünschten Spanischen Wegschnecken.

Natürliche Feinde der Nacktschnecken leiden unter Schneckenkorn

Manchmal wird behauptet, die Spanische Wegschnecken hätten keine natürlichen Feinde. Doch dies ist falsch.

Richtig ist, dass viele Feinde der Schnecke die Gärten verlassen haben. Oft sind sie oder ihre Beutetiere dem Einsatz von Pestiziden zum Opfer gefallen.

Schneckenkorn Schneckengift schadet Feinden der Nacktschnecken
Auch Igel leiden unter Schneckenkorn.

Eine Spanische Wegschnecke kann pro Jahr bis zu 500 Eier ablegen. Wenn also diese Eier alle schlüpfen würden und niemand sie fressen würde, käme es zu einer explosionsartigen Vermehrung. Dann könnte man schon bald keinen Fuß mehr vor den anderen setzen ohne auf eine Schnecke zu treten.

Doch die Schnecken haben viele Feinde. Ihre Eier und Jungtiere stehen auf der Speisekarte vieler Tiere. Und auch die ausgewachsenen Wegschnecken haben noch zahlreiche Feinde.

Lurche, Vögel, Kröten, Frösche, Laufkäfer, Leuchtkäfer, Aaskäfer, Hundertfüßer, Igel, Eidechsen, Spitzmäuse und viele mehr sind stets auf der Suche nach den eiweißhaltigen Schnecken.

Wenn sie jedoch die vergifteten Schnecken fressen, werden sie mit vergiftet. Und auch wenn sie nicht daran sterben, verderben sie sich eventuell den Magen und rühren danach erst einmal keine Schnecke mehr an.

Unnötiger Zeitaufwand und auf Dauer teuer

Schneckenkorn Schneckengift kostet viel Zeit und Geld da es immer wieder eingesetzt werden muss
Schneckenkorn muss Jahr für Jahr immer wieder eingesetzt werden.

Das Kaufen und Anwenden von Schneckenkorn sowie gegebenenfalls das Einsammeln der toten Schnecken kostet viel Zeit und Mühe – immer und immer wieder – Jahr für Jahr.

Daher macht es allein schon deshalb Sinn, in nachhaltige und langfristige Lösungen wie zum Beispiel einen Schneckenzaun zu investieren.

Der Einsatz von Schneckenkorn ist absolut nicht billig und verursacht mit der Zeit erhebliche Kosten.

Das verbraucht Ressourcen, die effektiver eingesetzt werden können. Zum Beispiel sollte besser aktiv darauf hingewirkt werden, dass sich wieder mehr natürliche Feinde der Schnecken im Garten ansiedeln.

Schlechtes Gewissen und negative Gefühle

Keiner, mit dem ich gesprochen habe, hat mir erzählt, dass er gern Gift eingesetzt hat. Der Gebrauch von Gift führt meist zu einem schlechten Gewissen und verlangt nach Rechtfertigung.

Schneckenkorn Schneckengift tötet wehrlose Lebewesen und schadet der Umwelt
Wer die Umwelt schützen möchte, sollte kein Schneckenkorn verwenden.

Dadurch entstehen negative Gefühle und Gedanken, die mit dem Garten und dem Gemüse verbunden werden.

Der Garten ist ein Ort der Freude und des Glücks, in dem das Leben in seinen schönsten Formen erblüht und gedeiht. Ein ständig fortwährendes Schneckenproblem kann dieses Idyll zerstören.

Nicht nur die geschädigten Pflanzen verletzen das Herz passionierter GärtnerInnen. Auch das ständige Töten von Tieren ist absolut kein Vergnügen.

Der Einsatz von Gift besudelt die Hände und den Geist aller GartenliebhaberInnen, die sich grundsätzlich für das Leben einsetzen möchten.

Fortpflanzung und Vermehrung der Nacktschnecken

Dieser Kritikpunkt bezieht sich vor allem auf das biologisch zugelassene Schneckenkorn mit Eisen(III)-Phosphat als Gift.

Ein großes Problem dieses modernen Schneckengifts ist die Tatsache, dass die Schnecken nur langsam innerhalb einiger Tage sterben.

Spanische Wegschnecke Schneckeneier Gelege Schneckenschutz Schneckenabwehr Schneckenbekämpfungby_A. Kern_pixelio.de
Gelege mit Schneckeneinern (A. Kern / pixelio.de)

Während dieser Zeit können sie nichts mehr fressen, da ihr Verdauungsapparat nicht mehr funktioniert.

Das, was sie jedoch noch können, ist sich paaren und ihre Eier ablegen.

Dadurch kann der natürliche Zyklus der Schneckenfortpflanzung gestört werden und eine unregelmäßige und sprunghafte Vermehrung einsetzen.

Für jede getötete Schnecke können dann nach einigen Wochen bis zu 500 neue Schnecken schlüpfen.

Daher kann es nach einem Einsatz von Schneckenkorn zu einem verzögertem explosionsartigen Anstieg der Schneckenpopulation kommen.

Das ist dann in gewisser Weise eine “Revanche” der Schnecken. Dies ist ein großer Schwachpunkt, des nur langsam wirkenden Schneckenkorns auf Eisenbasis.

Schneckenkorn ist eine Form von Tierquälerei und Folter

Spanische Wegschnecken die Schadschnecken im Garten wie wird man sie wieder los
Die roten großen Wegschnecken sind als Aasfresser Nützlinge.

Eisenphosphat-Schneckenkorn wirkt auf die Schnecken als Fraßhemmer. Das heißt, ihr Verdauungstrakt schwillt an und macht weitere Nahrungsaufnahme für die Schnecken unmöglich.

Sie sterben dann einen besonders qualvollen und langsamen Tod durch Verhungern oder Verdursten.

Nach Aufnahme von Schneckenkorn mit Metaldehyd als Basis dehydrieren die Schnecken relativ schnell.

Sie laufen buchstäblich aus und sterben meist bereits nach einigen Stunden. Durch das Ausschleimen versuchen sie den Giftstoff wieder auszuscheiden bis sie völlig entwässern und innerlich vertrocknen.

Jeder Mensch, der schon einmal richtigen Durst erlebt hat, weiß wie qualvoll das sein kann.

Der Tod durch Flüssigkeits- oder Nahrungsentzug ist eine Folter, die keinem empfindsamen Lebewesen zugemutet werden sollte.

Ehrfurcht vor dem Leben

Es wird sicher eine Zeit kommen, in der auch wirbellosen Tieren eine Würde zugesprochen wird, die es zu achten gilt.

Einen Hund verdursten zu lassen, wird schließlich schon heute als Tierquälerei betrachtet.

Sicher ist es schwieriger, sich in eine Schnecke hineinzuversetzen, als in einen Hund oder eine Katze. Doch jedem sollte klar sein, dass auch Schnecken leiden können.

Viele GärtnerInnen setzen auch deshalb kein Gift ein und versuchen Schnecken “humaner” zu töten. Doch auch das ist absolut nicht jedermanns Sache.

Auch Schnecken verdienen Respekt. Sie sind Teil des Lebens und leisten in der Regel einen hilfreichen Beitrag. Daher sollte mensch es sich genau überlegen, wie er mit ihnen umgeht.

Ehrfurcht vor dem Leben und allen Wesen auch den Schnecken
Die Ehrfurcht vor dem Leben kann gewahrt bleiben. Es gibt wirksame Alternativen zu Schneckenkorn.

Betrachtet mensch die Schnecken einmal genauer – und vergisst den Ärger, den sie bereiten, für kurze Zeit – dann wird deutlich, welche Wunderwerke der Schöpfung sie sind.

Sie verdienen Achtung für das, was sie tun und für ihre Art zu leben.

Sie sind kleine Zen-Meister, durch deren Beobachtung wir viel lernen können.

Daher scheinen sie von der Schöpfung offenbar unter besonderen Schutz gestellt zu sein.

Es gibt viele Tipps und Tricks um das Schneckenproblem umweltbewusst und langfristig zu lösen.

Es bedarf keines Giftes im Umgang mit Schnecken, denn es gibt bereits genügend Know-How, um die richtigen Mittel und Strategien für den eigenen Garten zu finden.

Die Anzahl der Methoden zur Schneckenabwehr ist riesig.

Alternativen zu Schneckenkorn

Grundsätzlich gibt es eine ganze Reihe von umweltfreundlichen Maßnahmen und Mitteln, die langfristig das Schneckenproblem lösen können.

Um diese zu vergleichen, habe ich über 22 Mittel der Schneckenabwehr auf den Prüfstand gestellt.

Mehr Informationen dazu hier: Schneckenabwehr im Test

Die vielleicht beste Lösung ist ein Schneckenzaun aus Metall, denn dadurch kann man seine Pflanzen langfristig schützen. Aber die Zäune sind relativ teuer in der Anschaffung.

Doch auch mit günstigen Pflanzenhüten oder Anzuchtglocken lassen sich einzelne junge Pflanzen hervorragend schützen.

Allerdings braucht man bei einem großen Garten eine ganze Reihe dieser Hilfsmittel.

Das Gleiche gilt für Schneckenkragen. Auch diese Schneckenschutzringe helfen gegen Nacktschnecken, solange die Pflanzen noch jung und klein sind.

Doch es gibt noch viele andere Maßnahmen, die, wenn sie konsequent umgesetzt werden, dabei helfen eine Schneckenplage zu überwinden.

Also man muss nicht unbedingt Schneckenkorn verwenden. Es gibt eindeutig bessere Alternativen!


Mehr Informationen zum Thema Schneckenabwehr

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Weitere Methoden zur Schneckenabwehr:

— Mit Schneckenzaun Schnecken wirksam aussperren —

— Kupfer gegen Schnecken anwenden —

— Mit Schneckenkragen umweltfreundlich einzelne Pflanzen schützen —


Aktualisiert am 31. Oktober 2017


 

Schneckenkorn – Gefahren – Risiken – Probleme & Alternativen
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